Von Pferden und Ihren Flügeln
  Geschichten
 


 
"Menschen, wenn ihr Vorschriften macht, so macht sie doch so, daß sie euch keine Schande und den Tieren keinen Schaden zufügen!

(Wolstein 1786)

Geschichten





Joschka (Lippizaner), geb. ca. 1990- 28.11.2013 t 

Joschka bekam ich als er 4 jährig und noch roh war. Sein Halfter und ein Halsriemen waren in seinem Hals eingewachsen. Er ließ niemanden an sich ran und auch heute noch läßt er sich von keinem außer mir reiten, geschweige denn sonst etwas. Er ist und bleibt mißtrauisch. Joschka ist das Paradebeispiel eines problemgemachten Pferdes.  Auch hat er noch so seine liebe Not mit dem Tierarzt und dem Hufschmied. Joschka ist mittlerweile auf dem Foto 18 Jahre, mein bester Lehrer, Mentor und der, mit dem Alles anfing. Auch meine Liebe auszubilden, ohne Zwang und Gewalt, nach den Lehren der alten Meister.
Mittlerweile beherrscht er den spanischen Schritt, sowie Passage, Piaffe und einiges mehr. Er ist ein williger und lernbereiter Lehrer . Und lahmte noch nicht einmal in seinem Leben. Der Beweis dafür, daß er eine gute Ausbildung durch mich genoß.





Ritchi (Bayrisches Warmblut) geb. 1994:

Ritchi bekam ich leider erst, als schon alles schon zu spät war. Sobald er einen Sattel sah, legte er sich auf den Boden (so richtig), er fiel einfach aus Verzweiflung um. Kein Gebiss wurde geduldet. Ich reite ihn ausschließlich mit einem Ledergebiss. Wo immer er auch konnte, man landete zwangsläufig im Dreck oder im Krankenhaus. Buckeln hat er richtig gelernt in seiner Qual. Keiner wollte ihn mehr haben und so ist er nun bei mir.  Auch heute hat sich noch nicht alles restlos erledigt - aber er ist mein treuer Weggefährte. Seine größte Stärke ist die Passage und einfach nur schöner gesetzter Galopp (das liegt wohl an seinen Vorfahren ). Auch liebt er zirzensische Lektionen. Ich habe keine Probleme mehr mit ihm. Wir haben unseren Weg gefunden.






Ponscho, - mein Wonneproppen, geb. 1998:

Was macht man mit einem kleinen Pony das man selbst nicht reiten kann und bekommt es kurz vor dem Sterben. Helfen, - und die Lungenentzündung heilen und hoffen. Tagelang......
Dann war er wieder da, immer noch klein, wieder einigermaßen gesund und munter, aber immer eigentlich noch zu viel Pony.

Na was wohl, - GAUDI !!!!









Shandor Trakehner Wallach geb. 1990:

Er kam zu mir als ein ehemaliges Vielseitigkeitspferd, der aber aufgrund einer Erblindung auf einem Auge, nicht mehr springen konnte und wollte. Shandor war ein ziemlich heißer Ofen und wurde verkauft - an einen Händler. Keiner kam zurecht und zum Springen "taugte" er nicht mehr,  wegen seinem Auge so hieß es. Dabei  schränkte es ihn nur ein und so sollte er vom Schulbetrieb zum Schlachter. Er wurde einfach aufs "Abstellgleis" gestellt. Ich liebte ihn sofort und da er schon einige Jahre hinter sich hatte, nahm ich mich seiner an. 






 

Angel (Pinto), geb. 2000:

Meine Kleine die als Einjährige unverdorben zu mir kam. Mittlerweile besitze ich auch ihre Mutter Paoula. Angel liebt es verwöhnt zu werden und mir manchmal vor lauter Übermut die Rippen zu brechen . Sie ist halt einfach noch jung.






Paoula, Pintozuchtstute, geb. 1997 (die Mutter von Angel):

Paoula habe ich zwar selber eingeritten aber sie gehörte mir damals noch nicht. Sie wurde nach nur zwei Wochen unter dem Sattel verkauft, und nach nur 2 Tagen hatte sie dann dort einen schlimmen Sehnenschaden. Ich kaufte sie krank über sieben Ecken. Das war damals eine aufregende Sache. Wäre ich offizell als Käufer aufgetreten, hätte sie bestimmt einen unschönen Weg vor sich gehabt. Nun sind Mutter und Tochter wieder vereint. Ihr glaubt garnicht, wieviel Wiedersehensfreude nach 4 Jahren in einem einziges bestimmtes Wiehern stecken kann. Ich hab sowas vorher auch noch nie erlebt.
"Die Tochter kam heim zur Mutter."

 




Alle Pferde dreckig auf der Koppel und lieb vereint. Auch Lucky ist voll dabei nur Shandor ist grad im  anderen Eck.
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